Kommentare bisher:
[1]
Stimmt nicht. Siehe u.a. http://www.spinsanity.org/posts/200106-3.html#12a.
Das Geld wurde nicht fuer Opiumabbau und nicht direkt an die Taliban abgegeben, sondern fuer (und z.g.T direkt als) Nahrungsmittel und via den Vereinten Nationen an NGOs die Afghanische Fluechtlinge halfen. Scheer hat die Geschichte schlicht verdreht, und wurde geglaubt.
Wie man hier sagt: "No good deed goes unpunished."
Thomas Nephew [
www] [
e-mail] 05.02.2002 07:48 CET
[2]
* Heroinkonsum nimmt in den USA in letzten Jahren wieder zu.
* Die Werbespots handelten nicht nur von Heroin, sondern auch von anderen Drogen. Es ist meines Erachtens unwiderlegbar, dass Drogen und Terrorismus eng verwandt sind, z.B. in Kolumbien, aber auch anderswo, u.A. Afghanistan. Drogen werden von vielen Terroristengruppen als Nebengeschaeft betrieben.
* Die Werbespots sind sicher nicht geeignet, bereits Suechtige von ihrer Sucht abzubringen. Sie sind aber schon geeignet, noch-nicht-Suechtige von der ersten Probe abzuhalten, oder ihnen wenigstens Gedanken zu machen, dass das Ganze nicht um ein "victimless crime" (opferloses Verbrechen) handelt.
Man kann sich bestimmt ueber den "War on drugs" streiten. Es hat vielleicht dazu beigetragen dass Gewalt und Schwerverbrechen allgemein enger mit Drogen verwandt wurden. Aber letztendlich sind das Entscheidungen die die Drogenhaendler gemacht haben. Ich finde es durchaus angebracht, die Beziehung klarzumachen. Wenn es gelingt, Drogen ein bisschen weniger "cool" zu machen, na Prost.
Das ist nicht Einschuechterung, das ist der Wunsch, unsere Kinder nicht im Drogenleben zu sehen. Das ist doch wohl OK? Du weisst doch bestimmt, was fuer ein Drecksleben Drogensuechtige haben? In meiner Familie ist eine, die z.Z. mit Methamphetamine-Leuten herumtrapst. Ihre Gesundheit war dahin, jetzt ist sie wieder weg, wir haben keine Ahnung wo sie ist oder ob sie ueberhaupt noch lebt; deswegen vielleicht ein wenig zu viel Kommentar hier.
Thomas Nephew [
www] [
e-mail] 05.02.2002 10:19 CET
[3]
1.) Heroinkonsum nimmt zu, ist aber vergleichsweise gering, vgl DEA.gov
2.) Die paar Dollar die via Drogenhandel an Terroristen gehen sind vergleichsweise verschwinden gering gegen die staatliche Förderung von Terrorismus: Öl-Wirtschaft, Waffenlieferungen an Drittländer, Geheimdienstförderung.
3.) Die Abschreckungskampagne geht auf Kosten einer Kriminalisierung der Bevölkerung, ein komplett falscher Ansatz.
Drogen sind nicht "cool", aber so lange die Hauptdroge Alkohol gegenüber z.B. Marihuana verharmlost wird und gleichzeitig der CIA munter an Koks aus Kolumbien mitverdient sind alle solche Werbespots einfach nur unglaubwürdig und geschmacklos. Der (vermeintliche) Zweck heiligt nicht immer die Mittel, ein Grundkonzept daß die US Regierung regelmäßig vergißt.
P.S. sorry für jedes persönliche Schicksal.
Andreas [
www] [
e-mail] 05.02.2002 19:41 CET
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