Wahlen in USAsind immer etwas anders als anderswo. Z.B. in San Francisco, wo willige Wähler unverrichteter Dinge heimgeschickt werden mußten weil
nicht ausreichend Wahlscheine da waren.
In Florida wurde
Katherine Harris ins House gewählt, nachdem sie sich vor 2 Jahren zur Präsidentschaftswahl so verdient gemacht hatte.
Es sieht also so aus als ob die Republikaner jetzt neben dem Senat auch noch das Repräsentantenthaus kontrollieren. Bush fährt einen Sieg in Form der Bestätigung seiner Politik ein, nicht etwa weil diese so erfolgreich ist, sondern weil in den USA die Opposition kuscht und den Arsch nicht hochbekommt und wichtige Themen (Homelandsecurity, Wirtschaftspolitik) vom Wahlkampf ausgeklammert wurden. Sind die Democrats überhaupt in der Opposition? Und wenn ja zu was?
Allzuviel sollte sich der Präsi aber auf dieses Ergebnis nicht einbilden, bei einer
Wahlbeteiligung von rund 40% und Gewinnen die reihum knapp an der 50% Marke liegen kann er mit Fug und Recht behaupten das mehr als 20% der Bevölkerung hinter ihm stehen. Das ist doch was.
Andreas - Mittwoch 06.11.2002 - 17:29 CET -
US Politics