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Some Scientists claim that hydrogen, because it is so plentiful, is the basic
building block of the universe. I dispute that. I say there is more stupidity
than hydrogen, and that is the basic building block of the universe. - F.Zappa

Posting 1159 - 19.02.2003
Behind the Great Divide
"Amis wollen Krieg, Europäer wollen Frieden oder sind Wimps." Paul Krugman analysiert in der eigentlich als konservativ/patriotisch bekannten New York Times vom 18.2. woher die unterschiedliche Wahrnehmung in der Bevölkerung kommt, natürlich aus den Medien. Über die großen Friedensdemonstrationen am letzten Wochenende haben CNN und FoxNews kaum berichtet, stattdessen brav die Linie des Weißen Hauses unterstützt. Wen wunderts.
There are two possible explanations for the great trans-Atlantic media divide. One is that European media have a pervasive anti-American bias that leads them to distort the news, even in countries like the U.K. where the leaders of both major parties are pro-Bush and support an attack on Iraq. The other is that some U.S. media outlets - operating in an environment in which anyone who questions the administration's foreign policy is accused of being unpatriotic - have taken it as their assignment to sell the war, not to present a mix of information that might call the justification for war into question.

So which is it? I've reported, you decide.
hier vollständig nachzulesen
Kommentare bisher:

[1]
BTW: oberpeinlich ist der heute/mittwoch erschienene artikel auf der medienseite der SZ von willi winkler (http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/getArticleSZ.php?artikel=artikel3018.php), der nichts anderes enthält, als eine zusammenfassung des NY Times-editorials.

liebe SZ, entweder man druckt das ding, übersetzt, ganz ab, oder läßt es sein. aber einen willi winkler eine zusammenfassung des artikels schreiben zu lassen, die kein jota eigenen gedanken enthält, ist gegenüber dem leser schon fast als betrug zu bezeichnen...

BTW: wie kommt es dass die NY Times als "patriotisch" bzw. "konservativ" bezeichnet wird? ich finde eine relativ große bandbreite an meinungen vertreten (stichwort: maureen dowd).

[2]
stimmt, die sz hat sich damit nicht mit ruhm bekleckert.
zur nyt: ist sicher nicht so konservativ wie das wall street journal oder so patriotisch wie die new york post, aber wenn man sie gelegentlich liest, hat man schon den eindruck dass sie bis auf ausnahmen weit von einem unabhängigen und neutralem blatt entfernt ist. patriotismus ist in us zeitungen aber allgemein weiter verbreitet als z.b. in deutschland, genau wie er in der bevölkerung sehr viel ausgeprägter ist als in anderen ländern.

[3]
Viele Konservative in den USA verwechseln Loyalitaet zu Bush mit konservativer Grundhaltung. Das aendert sich gerade grundlegend. Bush's performing rates sind im Keller. Selbst konservative glauben nicht mehr das Bush ein besonders guter President ist. Der Krieg im Irak zieht sich hin, taeglich werden amerikanische Soldaten getoetet, die Reaktion auf den Hurrican Katrina war langsam und nicht ausreichend, die Ausgaben und Verschuldung waechst in den Himmel und Bush denkt an Ausweitung des Krieges nach Syrien und Iran.

Besonders mit dem Iran ist nicht zu spassen. Dort versucht Bush das gleiche Muster wie im Irak. Anschuldigungen ohne Beweise, Inspektionen die keine Belege von Verschuldungen hervorbringen und so weiter. Bush treibt die USA in weitere Kriege ohne Ruecksicht auf die innere Situation in den USA. Der Iran hat Waffen von den USA erhalten, die die Navy im persischen Golf innerhalb von Stunden ausloeschen kann. Die GUS hat aufgrund ihrer finanziellen Lage Missiles entwickelt die die amerikanische Navy zerstoeren kann, die SS-N-22 sunburn missile und die neuere Entwicklung Yakhont kann die amerikanische Schiffe versenken ohne grosse Kosten und ohne grossartige Gegenwehr. Diese Waffen wurden an China und auch an den Iran verkauft.

Bush entwickelt sich zu einem warmonger. Hier in den USA ist so langsam die Rede von Impeachment (Misstrauensvotum). Fuer einen Presidenten der die militaerische Option ueber eine diplomatische stellt kann das fatal werden.

derzeit ist mit den Demokraten allerdings kein Staat zu machen. Die Ratings fuer die D'rats sind niedriger als Bush's. Die Auseinandersetzungen zwischen extrem links und mitte links muessen die D'rats erst ausarbeiten, das kann zur Abspaltung und Staerkung der gruenen Partei fuehren.

Hillary Clinton wird vermutlich fuerdie D'rats als Kandidatin nominiert werden. Sie versucht sich gerade als mitte links zu profilieren. Das kann erfolgsversprechend sein. Die Frage ist wen die Konservativen als Gegenkandidat aufstellen koennen, McCain und Guiliani sind wohl die beiden mit den meisten Erfolgsaussichten.

Alle 3 Kandidaten sind vermutlich europafreundlich eingestellt und werden die Abdrift stoppen. Mit Bush ist das nicht moeglich.

Wenn Europa auf seinen Friedenskurs besteht wird das reaktionen auf die USA haben. Derzeit wird in vielen Kampagnen versuch, eine Trennung zwischen Islam und Christentum/Judentum hervorzurufen und auf eine Auseindandersetzung ungeahnten Ausmasses vorzubereiten.

Europa kann hier ausgleichend und maessigend wirken. Das wird wohl die Hauptrolle Europas mit Hinblick auf die USA sein.

[4]
@Werner: you are aware that you replied to a posting from February 2003, aren't you?
anyway, thanks for your input - as an avid NPR listener i'm very much aware of the current developments in the the US. however, i haven't heard any real consideration of an impeachment - that might be wishful thinking.

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