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Remember there's a big difference between kneeling down and bending over. - F.Zappa

Posting 1544 - 20.10.2003
Kultur im Backstage II
... verdammt ! einmal komme ich etwas später (18.30 Uhr !) zu einem Konzert und prompt verpasse ich zweieinhalb Bands, angeblich hat die erste Gruppe schon um 17.00 angefangen. Na toll, Occult und Prospect verpasst, erschwerend kommt hinzu das ein Bekannter später meinte die ersten beiden Bands wären wohl die besten des Abends gewesen. Nun ja, immerhin habe ich noch 3 Songs von Callenish Circle gesehen auf die ich im Vorfeld schon sehr gespannt war. Der melodische Death Metal der neueren Schweden Tod Schule kommt mit noch genügend Eigenständigkeit um nicht im Einheitsbrei unterzugehen, da hätte ich auch gerne mehr gesehen. Als nächste stellten dann die extrem Grinder von Mortician meine Geduld auf eine zu harte Probe. Keine Melodik und speziell die röchel "Vocals" sind dann sogar mir zuviel. Während der Metzelorgie habe ich mich mal ein wenig in den hinteren Teil der Halle zurückgezogen um beim Merchandise Stand vorbei zu schauen.
Als nächste Band konnten dann die Altvorderen von Grave begeistern. Guter Death Metal der alten Schweden Schule ohne kompromisse, so kann es weitergehen. Die Niederländer God Dethroned wollte ich immer schon sehen und nun war es soweit. Speziell das letzte Album "into the lungs of hell" hat mir sehr gut gefallen. Live zeigte die Band dann auch was sie drauf hat und spielte ihren Stilmix aus Trash/Death/Black Metal souverän herunter. Hat mich nicht umgehauen war aber gut. Nuclear Assault haben mich dann eher enttäuscht, da der L.A. Trash der Band mir recht schnell zu langweilig wird. Als nächste hoffte ich eigentlich Agent Steel zu sehen, da ihr letzte Album sehr geile Speed Metal Songs enthält, wie ich sie lange nicht gehört habe. Aber leider ist die Band wohl von der Tour abgesprungen bzw. worden ... schade. So ging es nach einer Umbaupause direkt zum Headliner Exodus. Die Band wird ja in Trash Metal Kreisen fast abgöttisch verehrt. Da ich bisher wenig von der Band gehört habe war ich schon sehr gespannt erwartete aber etwas in der Art von N. Assault. Exodus zeigten mir dann aber bereits mit dem ersten Song wo der Hammer hängt. Wahnsinn ! schnelle, druckvolle, brutale Songs extrem präzise runter getrasht - Geil. Irgendwie haben die Songs etwas von einer vorbeirauschenden Dampflok. Nicht erst bei der Bandhymne "Bonded by blood" gabs vor der Bühne heftig Moshpit mit dazwischen springenden Stage divern... verrückt :-)
So gegen 1:00 Uhr war der Spuk dann vorbei, alles in allem war es nicht so anstrengend wie befürchtet und mal wieder ein feiner Konzertabend.
Kommentare bisher:

[1]
Kultur der etwas anderen Art, aber klasse dass du Spass hattest!
Mehr ueber die Bands findet man u.a. bei metallysee.com

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