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Here's one for mother - F.Zappa
Datenschutz und die Zukunft
Seit Jahrzehnten warnen Fachleute und Organisation wie der CCC vor der Datensammelwut von Staat und Firmen. Immer wieder hieß es, das geschehe alles nur zum Vorteil des Bürgers und unter den sichersten Bedingungen. Inzwischen sind alle Dämme gebrochen und nach diversen Skandalen gibt es jetzt einen Krisengipfel und Gesetzesvorschläge.
vgl. google news

Im Innenministerium zu arbeiten, heißt nichts aus der Gegenwart zu lernen und so hält man munter an Bundestrojaner, Online-Durchsuchung und auch Wahlcomputer fest. Warten wir also auf die ersten Manipulationen unserer Rechner durch BND und Kriminelle, die diese Hintertüren mißbrauchen, sowie auf die erste Wahl, die komplett manipuliert wird.
Von wegen Informationsgeschwindigkeit
Da sitzt man mit Notebook und WLAN bewaffnet vor einem Café und in der Ferne sieht man Rauchschwaden. Kurz danach fahren etliche Feuerwehr- und Polizeiwägen vorbei und doch findet man keinerlei aktuelle Information online. Die Webseiten der Tageszeitungen und der Polizeibericht sind grundsätzlich einen Tag hinterher, das Stadtportal und die anderen üblichen Verdächtigen zum Teil noch mehr. Und Twitter/Flickr/Lickr/Qype nutzt mir nichts, wenn es keine Eingrenzung auf einen Stadtteil gibt.
Sollte irgendjemand wissen, wie man aktuelle Polizei- oder Feuerwehrmeldungen auch im Web einsehen kann, möge er einen Kommentar hinterlassen.
schon gespeichert?
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ja, auch die adresse, telefonnummer, kontostand, gewicht und sexuelle vorlieben.
news.google.de/news?q=datenschutz%20skandal
klassisches eigentor.
chimping
Chimping is a term used in digital photography to describe the habit of checking every photo on the on-camera display (LCD) immediately after capture.
more at
via kottke.org

on screenwriting
»A guy comes home from college to find his mother sleeping with his uncle, and there's a ghost running around. Write it good, it's Hamlet; write it bad, it's Gilligan's Island«
–Lorne Michaels
dringend benötigte parodien (1)
Unsere kleine Server-Farm
Beschrieben wird das Leben einer US-amerikanischen Ingenieursfamilie in der Laura Ingalls zusammen mit ihren Schwestern Mary, Carrie und Grace in den 1990er Jahren aufwächst. Die Serie handelt von der Härte des Lebens und der Möglichkeit, ihr mit Gottvertrauen, Bescheidenheit, familiärem Zusammenhalt und einer T-1 Leitung zu begegnen. Familienvater Charles ist ein hilfsbereiter und gottesfürchtiger SysAdmin, der mit viel Liebe, aber auch mit Autorität seiner ebenso tugendhaften, rein weiblichen Familie vorsteht. Der Hauptschauplatz ist das in der Nähe der „kleinen Server-Farm“ gelegene Dorf Palo Alto, das sehr vom ursprünglichen Internet Pioniergeist geprägt ist und in dem sich ständig problematische gesellschaftliche Entwicklungen der „großen Welt“ im Kleinen ereignen.
*@&#%!
So eine Ansammlung von Sonderzeichen als Ersatz eines Fluchs, häufig gesehen in Comics (z.B. bei Asterix) hat einen eigenen Namen unter Typographen, es handelt sich um ein Grawlix.
"grawlix, n. A string of typographical symbols used (especially in comic strips) to represent an obscenity or swear word."
mehr hier via kottke
Blue Man Group
»Das sind doch diese blau Angemalten mit den Rohren?«
Radiohead
Open Air in der Wuhlheide, Berlin. Ausverkauft entspricht 17000 Besucher, aber das Theater ist so gut gebaut, dass es eher nach der Hälfte aussieht und die Akustik traumhaft ist.
Vorgruppe Modeselektor, DJing auf hohem Niveau und mit Spaß-Faktor, aber diese Art Musik funktioniert nur ein kleineren Räumen mit 4 Wänden drum rum.
Gleich zu Beginn des Radiohead Konzerts dann für 10 Minuten heftiger Regen, der uns (ohne Schirm und Jacke) bis auf die Haut durchnässt. Was folgt ist eines der intensivsten und schönsten Konzerte aller Zeiten und das wärmt so massiv von innen, dass auch weitere Kurzschauer nichts an der Stimmung ändern können. Offensichtlich hatte die Band noch Spaß, was ja hier noch erhofft war und hat auch etliche Klassiker gespielt und als kurz vor Ende noch "The National Anthem" runtergeholzt wurde, war ich entgültig glücklich.
Schön auch die Lightshow, hier ein pasr Informationen über die benutzte Lichttechnik und wie das aussieht zeigt einer der Hersteller.
Am Rande auch im Publikum entdeckt: Thomas Maurer und Florian Scheuba - extra aus Wien angereist?
dialog des tages
- Wie sieht sie denn aus?
- Ziemlich gut, scharfe figur, lange beine, etwas konservativ in ihrem Dienst-outfit.
- Ja wie jetzt. Blond, brünett? Kleine titten? Wo ist der haken?
- Naja, eigentlich total super ... bis auf die Nase ... sie könnte die jüngere Schwester von der Furtwängler vor einer Naseoperation sein.
die korrekte Aussprache von Cesc Fàbregas
Weil sie uns sonst noch jahrelang damit quälen, Francesc "Cesc" Fàbregas Soler wird [ˈfaβɾəɣəs] ausgesprochen, das "e" in Fàbregas mit dem selben Laut wie das "a" und kurz. Wer es hören will:
http://www.forvo.com/word/cesc_fabregas/
Bitte weitersagen!
32. Tage der deutschsprachigen Literatur
Bachmann-Preis, Wettlesen in Klagenfurt. Schön, dass 3sat wieder vollständig überträgt. Erstaunlich das unterschiedliche Niveau der Texte. Nicht erstaunlich, dass die Jury zum Teil großen Unsinn von sich gibt und völligen Quark* lobt bzw. vor lauer Hermeneutikwichserei nicht mal anmerkt, wenn grausam vorgelesen* wurde. Trotzdem auch Dankbarkeit wieder ein paar neue Autoren kennengelernt zu haben.

[Nachtrag: dass der Gewinner des Bachmann-Preises auch gleichzeitig den Publikums-Preis gewinnt, geht natürlich in Ordnung, auch wenn Tilman Rammstedt offensichtlich die Bücher von David Sedaris gelesen hat...]
ein kleiner wunsch
wenn ich mir was wünschen dürfte, dann würde ich gerne dieses wochenende wall-e in george lucas privatem thx kino sehen, wo ich schon die vorpremiere von finding nemo besuchen durfte.
Besser als die Morgenzeitung
Die neuesten Pressemeldungen aus dem Polizeipräsidium München, quasi das Polizeiblog. Dort findet man so schöne Überschriften wie:
- Mann verprügelt Ehefrau mit Teekanne - Ramersdorf
- Polizeihund „Trago“ stöbert flüchtigen Ladendieb auf
oder auch meine Lieblingsmeldung der letzten Tage:

857. „Große Schweinerei“ nach EM-Sieg der türkischen Mannschaft

Am 15.06.2008, gegen 23.35 Uhr, wurden der Polizei von Münchner Bürgern im Bereich der Paul-Heyse-Unterführung mehrere freilaufende Hausschweine gemeldet. Vor Ort konnten durch die Beamten zwei Schweine gesichtet werden. Die Schweine wurden eingefangen und in einen Polizeikombi eingeladen. Wenig später meldete sich ein 41-jähriger Landwirt aus Schwabhausen bei der Polizei und gab folgenden Sachverhalt an:

Auf dem Weg zum Schlachthof musste er mit seinem Transporter verkehrsbedingt an der Arnulfstraße/Paul-Heyse-Unterführung halten. Mehrere türkische Fans klopften in ausgelassener Feierstimmung an sein Fahrzeug. Übermütig öffneten sie die seitliche Bordtür seines Anhängers. Drei der geladenen Schweine nutzten die Gunst der Stunde und suchten das Weite. Auf der Polizeiinspektion Hauptbahnhof konnten dem glücklichen Bauern die zwei eingefangenen Schweine wieder ausgehändigt werden. Nach dem noch flüchtigen Schwein wurde umgehend und intensiv gefahndet. Die Fahndung blieb bislang jedoch erfolglos. Die Schweine selbst erlitten außer einem Schock und blauen Flecken vom Sturz aus dem Anhänger keine Verletzungen. Der Weg zum Schlachthof wird den Schweinen jedoch nach diesem Abenteuer nicht erspart bleiben.
[Große Formulierkunst, Hervorhebungen von mir]
our parents
»The fuck you up, your mom and dad
They may not mean to, but they do.
They fill you with the faults they had
And add some extra, just for you.« - Philip Larkin This be the Verse
And that's not a criticism of parents, but I think it says there's something inevitable about it. Your parents want you to know things that they've learned, but they can only do so much. You've pretty much got to learn it yourself.

Found in the sad and beautiful book »The Chris Farley Show« (Chris Farley at IMDB).
Dating and pre-selection in the 21st century.
So I'm sitting on one of these ultra-comfy sofas at a coffee shops near a college in California. There's this unbelievable cute girl across the room working on her Apple notebook. No attempt at making eye contact or signaling her otherwise worked so far and while considering possible strategies, I check out my iTunes for the right soundtrack to this morning.
Oh wait, there's a shared iTunes library called "The Fury of the Avian".. could it be? Yes, the dark haired angel is sharing her music. I start browsing selection, the expected Air/Belle & Sebastian/Björk/Norah Jones/Violent Femmes albums are there - spreaded thinly between a major collection of musical soundtracks. Everything from Andrew Lloyd Webber, various Disney movies, Gilbert & Sullivan, Moby Dick! the musical, Julie Andrews, Les Miserables, Into the Woods, The Lion King, Rent, you name it... And with every little move of the scrollbar i lose a bit more interest.
perfect afternoon
bavarian skies
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Reisserische Geschichten aus der Nachbarschaft, direkt von der Quelle
aus dem Polizeibericht München
Ein spektakulärer Unfall mit relativ glimpflichem Ausgang ereignete sich am heutigen Mittwoch, 07.05.2008, gegen 11.40 Uhr. Ein Münchner mittleren Alters fuhr mit seinem Jeep Cherokee die Humboldstraße entlang Richtung Isar. Am Schyrenplatz, noch vor der Wittelsbacher Brücke kam er aus bislang nicht geklärten Gründen nach links von seiner Fahrspur ab. Er überquerte zunächst den Fahrsteifen des Gegenverkehrs, fuhr dann über den Gehweg und eine kurze Grasfläche und stürzte daraufhin ca. 5m die gemauerte Böschung zur Isar hinunter. Auch ein Stromverteilerkasten und der Metallzaun konnte dies nicht verhindern. Das Auto landete mit der Motorhaube voraus und blieb dann auf dem Dach liegen.
Bei der Rettung durch den Notarzt war der Unfallfahrer noch ansprechbar. Er wird in einem Krankenhaus ärztlich versorgt. An seinem Jeep entstand Totalschaden.
Glücklicherweise wurden keine Passanten bzw. Spaziergänger an der Isar verletzt.
Der Verkehr war nicht beeinträchtigt. Zahlreiche Schaulustige sahen von der Brücke aus auf die Unfallstelle herab.
Die Ermittlungen der Verkehrspolizei dauern noch an.
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Es kommt nichts besseres nach
Nebenan die Generation Praktikum. Sie betreut zwei Regiesseure administrativ, er sitzt bei einer Musikzeitschrift in der Ecke, kopiert und kocht Kaffee. Darf sich ein paar CDs im Monat bestellen und auf Konzerte gehen, aber Mama und Papa zahlen die Miete und Kühlschrankinhalt. Er zündet sich eine Zigarette an.
- Du rauchst jetzt so richtig?
- Naja, nicht so richtig, aber drei oder vier am Abend. Ich finds aber gut, dass wir seit Januar das Rauchverbot haben.
Don't believe the hype
Sämtliche Musikzeitschriften und Radiosender (na gut, zumindest die, die sich etwas alternativer und am Puls der Zeit geben) loben MGMT über den grünen Klee. Platte des Jahres, Neuentdeckung überhaupt, das Beste seit der Erfindung der Glühbirne. Fast wär ich auch darauf reingefallen, aber nach ein paar Nachmittagen durchgehender Beschallung bleibt nur wenig übrig–»Time To Pretend« ist ein netter Song, der gut ins Ohr geht und damit echtes Single-Potential hat, der Rest der CD ist einfach nur langweilig, more of the same. Ja mei, sie brauchen halt alle paar Monate eine neue Sau für die Dorfstraße.