Nach einem kurzen Meinungsaustausch dort - zu einer längeren Diskussion hatte ich keine Lust - hier doch noch ein Statement.

Es gibt ausreichende politische Gründe gegen McRonalds & Co., einschlägige Informationen sind unter dem Stichwort Globalisierung zu finden. Daneben gibt es noch eine Reihe ökologischer Gründe sowie Ernährungsgründe diese Form des Fast Food abzulehnen.
Was mir aber persönlich wichtig ist, und ich hab genug davon gegessen um mir ein Urteil zu bilden, das Zeug ist einfach schlechtes Essen. Jeder der selbst mal gekocht hat kann das erkennen. Salz, Ketchup und Mayonnaise sind die dominierenden Grundkomponenten. Warum essen soviele Leute diesen Kram? Weil es einfach und überall zu bekommen ist, weil man mit dieser Bequemlichkeit aufgewachsen ist und weil es zuviel verlangt ist seinen Arsch in die Küche zu bewegen und selbst was anständiges zu kochen. Oder um meinen Freund Neil zu zitieren:

"Brittany Spears = McDonald's = industry = big profit
Good art = good food = handmade = low profit"

Wem dieses Burgerzeug wirklich schmeckt, der soll es sich von mir nicht verderben lassen, aber ein wenig darüber nachdenken was man so alles in sich reinschiebt kann auch nicht schaden.

Wer differenzierter recherchieren möchte, dem empfehle ich als Startpunkt das Buch Fast Food Nation. Oder einfach mal bei Google suchen, z.B. McRonalds sucks.

Eins noch: "gegen weltweit erfolgreiche Unternehmen zu lästern" ist durchaus legitim und keineswegs der einfachere Weg, auch wenn es zufällig grad modisch sein mag. Vielleicht ist es auch nur die langsam durchsickerende Erkenntnis in der Bevölkerung die diesen Trend gestartet hat. Was fällt leichter: mit der Masse mitschwimmen und kritiklos das tun was "alle" tun, oder sich eine Meinung bilden und gegen Großkonzerne anzustinken?


Next Post Previous Post