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plötzliche planänderung, statt einer kneipentour in der näheren umgebung hätten wir eine exklusive einladung zu einer großen party. »wie ist der dresscode?« - »casual, aber etwas flippig, ist ein künstlerfest«. also noch ein flasche champagner unter den arm, wenn schon party-crashing, dann mit stil. als wir ankommen, beginnt es gerade heftiger zu schneien und das tolle fest entpuppt sich als extrem langweilige ausstellung bzw. tag der offenen tür-veranstaltung. neugier und anstand gebieten es sich zumindest umzusehen, aber nach eineinhalb stunden bleibt konsequenterweise nur die flucht - unser fahrer ist samt flasche verschwunden. das schneegestöber hat inzwischen seinen höhepunkt erreicht, die s-bahn fährt nur bis ostbahnhof, danach geht es zu fuß weiter um schließlich doch noch irgendwo unter menschen und getränke zu kommen. erst gegen mitternacht bei einem ausgezeichneten 1984er signatory caol ila beginnt sich zufriedenheit einzustellen. samstag abende sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.


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