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Gerade im Kino gesehen Minority Report, den neuen Film von Stephen Spielberg nach einer Geschichte von Philip K. Dick. Ein Science Fiction Thriller mit einer sehr spannenden und gelungenen Story - im Jahr 2053 existiert eine Polizeieinheit namens Precrime, die mit Hilfe von genetisch veränderten Hellsehern (sog. Precogs) jeden Mörder verhaftet, noch bevor die Tat begangen wurde. Interessant wird es als einer der Polizisten (überraschend gut: Tom Cruise) selbst verdächtigt wird in den nächsten 36 Stunden einen Mord zu begehen.
Von der Optik her erinnert Minority Report sehr an Spielbergs letzten Film A.I., den ich ja nicht so sonderlich gut fand. Diesmal biedert er sich aber nicht zu sehr an den Hollywood Mainstream an und schafft es die Atmosphäre über 2 Stunden zu halten ohne in all zuviele Peinlichkeiten oder Kitsch abzudriften (große Ausnahme: das megapeinliche happy-end). Negativ aufgefallen ist mir nur ein Übermaß an Product Placement und die teilweise nicht ganz homogenen Zukunftsvision. Den komplett kontrollierten Straßenverkehr inklusive vertikaler Autobahnen werden wir in 50 Jahren wohl noch nicht erleben, dafür sind die Gesten-gesteuerten Computerinterfaces eine schöne Extrapolation aktueller Neuentwicklungen.
Insgesamt ein durchaus sehenswerter und spannender Film, 7 von 10 Punkten auf meiner Bewertungsskala.
Die offizielle Website benötigt Flash, ist aber auch gelungen und sehenswert.


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